Mellel und Bookends

4. Februar, 2007

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Ich teste gerade Mellel, eine Alternativtextverarbeitung zu Word, die vor allem von Leuten, die wissenschaftlich arbeiten, immer wieder rave reviews erhält. Sie gilt als schnell, absturzsicher im Umgang mit großen Dateien und frei von Schnickschnack. Die Bedienungsoberfläche weicht radikal von Word-Gepflogenheiten ab und erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit. Zuerst sollte man alle benötigten Formate von der Kopf- und Fußzeile, dem Fließtext bis zum Blockzitat definieren. Mellel zwingt mich dazu, mir vorher Gedanken über das Aussehen meines Dokuments zu machen, während jahrelange Wordnutzung mir bis heute Words Formatvorlagen nicht wirklich schmackhaft machen konnte und mich zeitintensiv an meinen Texten herumformatieren lässt. Es stellt sich für mich die Frage, warum mich ein natives OSX-Programm dazu bringt mir über seine effiziente Bedienung Gedanken zu machen, während ich in Word fröhlich herumwurstele. Das Endprodukt sieht zwar auch nicht schlechter aus, aber bis zum Endprodukt habe ich mich heftig über sich beständig von selbst ändernde Formatierungen aufgeregt.
Viele Nutzer verwenden Mellel zusammen mit der Bibliographier-Software Bookends, die als Bundle kostengünstig angeboten wird. Die Internetsuchfunktion von Bookends gefällt mir sehr, wie auch die Möglichkeit ganze Dateien an einzelne Einträge anzuhängen. Bis jetzt bin ich jedoch noch nicht dahinter gekommen, wie man Fußnoten im Format abgrenzt und sie am Ende der jeweiligen Seite einsetzt.

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3 Antworten zu “Mellel und Bookends”

  1. theonehorst sagte

    Mellel reizt mich auch richtig. Ich hatte mir erst überlegt meine Examensarbeit damit zu schreiben, hatte mich dann aber doch eher für Latex entschieden. Mal schauen.

  2. Christoph sagte

    Das war übrigens ich. Irgendwie war ich bei wordpress.com noch eingeloggt.

  3. Ja, mir gefällt es auch gut, obwohl es einiges Umdenken erfordert, besonders wenn man Word seit der Version 1.0 benutzt hat. Ich habe schon versucht mich mit LATEX zu beschäftigen, aber das war mir bisher zuviel Aufwand.
    Word ist halt ganz nützlich für die Arbeitsblätter, die ich täglich erstelle und in die ich Grafiken, Tabellen, Bilder etc scanne und dann mit Aufgaben versehe.

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